Veranstaltung

Always and forever – Strategien und Perspektiven zu Care

12.06.–28.06.2026
Eröffnung 11.06.2026
19 Uhr
Alte Schmelze, Gutleutstraße 294, Frankfurt am Main
Öffnungszeiten:
Fr-So 16-19 Uhr
Geschlossen am 20.06.26
Es finden Führungen statt: Samstag, 13.06.2026, Sonntag 21.06.2026, Samstag 27.06.2026, jeweils 17 Uhr
Symposium: Do, 18.06.2026 und Fr, 19.06.2026

→Ticket kaufen 

Vom 12.06.–28.06.2026 feiert die GEDOK FrankfurtRheinMain e.V. mit Always and forever – Strategien und Perspektiven zu Care das 100-jährige Jubiläum der Künstlerinnenvereinigung GEDOK.

In der Alten Schmelze, (Gutleutstraße 294, Frankfurt am Main), finden neben einer thematischen Ausstellung, ein Symposium sowie weitere Veranstaltungen unter dem Titel Bilder, Klänge, Worte statt. Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen im Programm und auf Instagram 

Wir freuen uns auf euren Besuch!

Programmübersicht:

Eröffnung der Ausstellung Always and forever – Strategien und Perspektiven zu Care

Donnerstag, 11.06.2026, 19 Uhr

Begrüßung: Béatrice Portoff, LL.M, Präsidentin des Bundesverbandes GEDOK e.V.

An der Ausstellung beteiligte Künstler*innen:

Jordan Rita Seruya Awori, Doris Bardong, Katharina Büttgen, Tanja Fender, Anima Goyal, Gabriele Juvan, Samuel Kienle, Theresa Lawrenz, Nadja Monnet

Symposium in der Alten Schmelze am Do, 18.06.2026 und Fr, 19.06.2026
Strategien und Perspektiven zu Care – Wissenschaft und Kunst treffen aufeinander

Eine Kooperation mit dem Cornelia Goethe Centrum für Geschlechterforschung der Goethe-Universität Frankfurt am Main und dem Archiv Frau und Musik.

Panels, Vorträge und künstlerische Positionen zu:
Care und Demokratie: Demokratie braucht Sorge – Sorge braucht Demokratie

Dr. Johanna Leinius, Wissenschaftliche Geschäftsführung des Cornelia Goethe Centrums für Geschlechterforschung der Goethe-Universität Frankfurt am Main, zusammen mit Iris Welker-Sturm, wortstellerin und Mitglied der GEDOK FrankfurtRheinMain


Care in non-caring environments

Céline Barry mit Razia Akbari und Yama Usmani (CCAA in EXiLe)

Céline Barry, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Zentrum für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung der TU Berlin, zusammen mit Razia Akbari, stellvertretende Programmdirektorin und Yama Usmani, stellvertretender Vorsitzender und Leiter der Verwaltung von CCAA in EXiLe (Center for Contemporary Arts Afghanistan in Exile e.V.)

Becoming Parents: Elternschaft zwischen Realität und Sozialen Medien

Viktoria Rösch, Soziologin an der Frankfurt University of Applied Sciences, zusammen mit Janine Bächle, Fotografin und Herausgeberin der Publikation Becoming Parents


Fürsorge als künstlerische Praxis

Dr. Jessica Ullrich, Vertretungsprofessorin für Kunstwissenschaft und Ästhetik an der Kunstakademie Münster zusammen mit Jelena Rothermel, Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Koordinatorin des Archiv Frau und Musik.

Gabriele Juvan gewährt in einem Pop-up Vortrag Einblicke in ihre Sammlung k*innen (Do, 18.06.2026) und zum Abschluss am Freitag, 19.06.2026 lädt Laura Zariņa in ihrer interaktiven Geigen-Performance in den Resonanzraum der Fürsorge.


Bilder, Klänge, Worte mit:

Überseh-Museum, Lesung mit Iris Welker-Sturm und Julia Grinberg
Sonntag, 14.06.2026, Beginn: 16:30 Uhr, Eintritt frei

 

„Alles ist einfach, sicher und kostenlos”.

Mit diesem Werbezitat beginnt die performative Dialoglesung Überseh-Museum von Julia Grinberg und Iris Welker-Sturm im Rahmen von Always and forever – Strategien und Perspektiven zu Care. Die beiden GEDOK-Autorinnen entdecken mit ihren Texten aber zunehmend Bereiche, die im gesellschaftlichen Diskurs gern übersehen werden. Da für sie nur schwer ein Preis beziffert werden kann, werden sie häufig bei Kostenrechnungen übersehen und geringgeschätzt. Die Künstlerinnen machen dagegen deutlich, wem solch übersehene, versteckte Arbeiten und Kosten aufgebürdet werden.

Navaye Kuhosar (Mountain Sounds), Music Performance mit Rabab, Dutar und Tabla,
gespielt von Basir Ahmad Ebrahimi und Mohammad Haroon Ebrahimi

Freitag, 19.06.2026, Beginn: 19:00 Uhr, Eintritt frei, Spenden erwünscht

Bei dieser Veranstaltung erwacht die Musik durch die authentischen Klänge der Rabab und der Dutar zum Leben – uralte afghanische Instrumente, deren Stimmen seit Jahrtausenden die Geschichten dieses Landes tragen. Ihre Melodien bringen seit jeher die Kultur, die Liebe, den Schmerz und die Identität des afghanischen Volkes zum Ausdruck.

Eine leuchtende Gestalt (Ida Dehmel), Gründerin der GEDOK, Dreiteiler aus Klängen, Worten und Bildern, Ariane Projekt Ensemble

Sonntag 28.06.2026, Beginn: 19:00 Uhr, Eintritt frei, Spenden erwünscht

Buchstaben und Töne entstammen Idas 3 Lebensphasen in denen sie unterschiedliche Namen trug und an unterschiedlichen Orten lebte.

Typische Glasklänge machen Ihre Lebensstationen hörbar. Glas durchzieht auf vielfältige Weise Idas Leben. Das Netzwerken zwischen den Künsten und den Menschen war ihr Lebensthema. Es klingt und ernährt.

Ausführende:

Ariadne Projekt Ensemble (Gesang, Worte, Glasklänge) mit Björn Wolf,
Pamela Kipp, Renate Vogl, Alex Birl, Rudolph Klemisch, Gisa Hillesheimer, Ina Juretzek und Theresa Buschmann (Komposition, Harmonium, E-Piano, Stimme, Bilder)

Always and forever – Strategien und Perspektiven zu Care widmet sich dem hochpolitischen Thema der Fürsorge und versteht dabei den Care-Begriff über die Themen Mutterschaft und die Rolle der Frau hinaus. Care ist die gesamtgesellschaftliche Herausforderung der nahen Zukunft und steht in der Tradition der GEDOK Künstlerinnenvereinigung seit ihrer Gründung im Jahr 1926. In diesem Zusammenhang macht sich das Projekt stark für Gleichstellung, Austausch und Community.

Always and forever – Strategien und Perspektiven zu Care in der Alten Schmelze wird ermöglicht durch die Unterstützung der Landesstiftung Miteinander in Hessen, dem Kulturamt Frankfurt am Main, dem Cornelia Goethe Centrum für Geschlechterforschung der Goethe-Universität und dem Archiv Frau und Musik. Always and forever ist ein Projekt im Rahmen der WDC 2026. WDC 2026 wird gefördert durch das Land Hessen, die Stadt Frankfurt am Main und den Kulturfonds Frankfurt RheinMain.

Die bundesweit stattfindenden Jubiläumsveranstaltungen zu „100 Jahre GEDOK – Künste · Frauen · Netzwerk“ stehen unter der Schirmherrschaft von Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

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