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Deadline 20.04.2026

Always and forever – Strategien und Perspektiven zu Care.

Always and forever – Strategien und Perspektiven zu Care ist ein Projekt der Künstler*innenvereinigung GEDOK FrankfurtRheinMain e.V. in Kooperation mit dem Cornelia Goethe Centrum für Geschlechterforschung Frankfurt am Main und dem Archiv Frau & Musik Frankfurt am Main.

Neben einer thematischen  Ausstellung nden ein Symposium sowie weitere Veranstaltungen unter dem Titel Bilder, Klänge, Worte statt.

Always and forever ist Teil der World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 und begleitet ebenfalls das 100-jährige Gründungsjubiläum der GEDOK durch Ida Dehmel 1926.

Care ist die gesamtgesellschaftliche Herausforderung der nahen Zukunft.

Daher versteht Always and forever den Care-Begriff über die Themen Fürsorge, Mutterschaft und die Rolle der Frau hinaus.

Das Symposium Always and forever am 18.06.2026 und 19.06.2026 widmet sich u.a. diesen thematischen Schwerpunkten:

• Becoming Parents: Elternschaft zwischen Realität und Sozialen Medien

• Care und Demokratie – Care im neoliberal-kapitalistischen System

• Interspecies Care – Nicht-menschliche Ästhetik

In Kooperation mit dem Archiv Frau & Musik werden in Vergessenheit geratene weibliche Komponist*innen neu interpretiert und in einer Performance als akkustische Fürsorge dem Publikum präsentiert.

Für die Ausstellung suchen wir künstlerische Positionen, die durch Malerei, Skulptur, Fotograe, Installation, Performance und andere Disziplinen einen kraftvollen Beitrag zu diesem Diskurs beitragen. Die Einreichungen werden durch eine professionelle Jury kuratiert.

Ausstellung: 12.06.–28.06.2026

Eröffnung: Donnerstag, 11.06.2026, 19 Uhr

Ort: Alte Schmelze, Gutleutstraße 294, Frankfurt am Main

Jury:

• Irina Denkmann, Kunsthistorikerin und Kuratorin mit Schwerpunkt auf feministischer Kunst und zeitgenössischer Kunst aus Osteuropa

• Jacqueline Jakobi Millán, Kunsthistorikerin, Romanistin und freie Kuratorin unter anderem für die Alte Schmelze

• Dr. Johanna Leinius, Wissenschaftliche Geschäftsführung des Cornelia Goethe Centrums für Geschlechterforschung Frankfurt am Main, mit Fokus auf postkolonial-feministischer Theorie.

Bewerbung:

Bis zum 20.04.2026

Künstler*innen(gruppen) können sich mit bis zu 3 Werken beim Open Call

bewerben. Jede eingereichte Arbeit soll durch einen kurzen Text (max. halbe Seite) und 2-3 Fotos den Bezug zu Always and forever darlegen.

Zusammen mit dem CV und Portfolio soll die Bewerbung als 1 PDF-Datei an info@gedokfrankfurtrheinmain.de geschickt werden.

Wichtige Hinweise:

• Die Datei sollte nicht größer als 10 MB sein

• Die PDF-Datei muss unbedingt den Namen der Bewerber*in/Gruppe enthalten

• Der Open Call richtet sich an professionelle Künstler*innen(gruppen).

• Eine Altersbeschränkung gibt es nicht.

• Bewerbungen können auf Deutsch oder Englisch eingereicht werden.

• Bewerbungsschluss ist der 20.04.2026, 23:59 Uhr (MEZ)

• Bewerbungen an diese Mailadresse: info@gedokfrankfurtrheinmain.de

• Die Entscheidung der Jury wird Anfang Mai allen Bewerber*innen per Mail bekannt gegeben.

Ansprechpersonen bei Rückfragen zum Open Call:

Ulrike Markus und Anja Hantelmann / info@gedokfrankfurtrheinmain.de

Konditionen:

Es gibt ein kleines Ausstellungshonorar und einen Zuschuss zu Transport- und Herstellungskosten, in Summe 450 Euro.

Bitte beachten:

Aufgrund der räumlichen Bedingungen der Alten Schmelze (rustikale, ehemalige Industriehalle) besteht nur ein geringer Versicherungsschutz.

Always and forever – Strategien und Perspektiven zu Care in der Alten Schmelze wird ermöglicht durch die Unterstützung der Landesstiftung Miteinander in Hessen, dem Kulturamt Frankfurt am Main, dem Cornelia Goethe Centrum für Geschlechterforschung, dem Archiv Frau & Musik und der WDC 2026.

Alte Schmelze

In der ehemaligen Industriehalle, der Alten Schmelze, auf dem Gelände der früheren Druckfarbenfabrik Dr. Carl Milchsack im Frankfurter Gutleutviertel werden seit 2022 regelmäßig in den Sommermonaten wechselnde Ausstellungen und Kulturveranstaltungen kuratiert. Das gesamte Milchsackgelände ist in der Region als etablierter Kulturort bekannt, auf dem sich künstlerische Positionen zeigen, die den öffentlichen Raum des Alltags in ihrer Arbeit reektieren und ansprechen. Die Alte Schmelze dient sowohl als Ausstellungsraum als auch Ort des gemeinschaftlichen Austauschs, der noch sichtbare Spuren vergangener Jahrzehnte trägt und sie mit der Arbeit von heute verbindet.

Weitere Infos: www.milchsackfabrik.de und Instagram alte_schmelze